Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Gerach - Mauschendorf.
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Notruf 112
Gerach (mg). Am Montag kam es zu einem außergewöhnlichen Einsatz der Feuerwehr.
Die Schneelast auf dem Dach der Laimbachtalhalle in Gerach im Landkreis Bamberg in Bayern wurde durch einsetzendes Tauwetter so schwer, dass Schmelzwasser durch Ziegel und Mauerwerk in den Innenbereich der Halle gedrückt wurde.
Die Freiwillige Feuerwehr Gerach wurde um 10.30 Uhr alarmiert, rückte mit dem TSF aus und erreichte kurz darauf die Laimbachtalhalle.
Mit 12 Kameraden wurde dem Schnee zu Leibe gerückt. Etwa 40 Zentimeter Schnee hatten sich auf dem Dach angesammelt.
Die Verantwortlichen entschlossen sich vorsorglich zu dieser Maßnahme, um eine Überlastung der Dachkonstruktion bei weiteren Schneefällen vorzubeugen und um den Wassereinbruch zu stoppen.
Bereits kurze Zeit später zeigte der Einsatz Wirkung, es konnte eine deutliche Verminderung des Wassereinbruchs im Innenraum festgestellt werden.
Gegen 13.00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.
Die Feuerwehr konnte einen großen Teil der Schneemassen vom Dach entfernen und dadurch weitere Schäden verhindern.
Die Laimbachtalhalle wird unter anderem für Veranstaltungen und Konzerte benutzt und erfreut sich großer Beliebtheit bei vielen ortsansässigen Vereinen und der Bevölkerung.
Über die Höhe des entstandenen Sachschadens gibt es noch keine Angaben, Ermittlungen zur Feststellung der Schadenshöhe wurden eingeleitet.
Eine SER Öl, speziell auf die FF Gerach-Mauschendorf zugeschnitten. | 12.6 K |
Übung der Aktiven Wehr am 6. September 2009
Am Sonntag trafen sich die Aktiven wieder zu ihrer monatlichen Übung. Um halb zehn fuhren die sechs erschienenen Feuerwehrleute den fiktiven Einsatzort an. Das Szenario war dasselbe wie bei der Jugendfeuerwehrübung wenige Tage zuvor (siehe Jugendfeuerwehr). Nachdem dieser Einsatz zügig abgearbeitet war, entschied man, einen zweiten zu fahren. Diesmal ging es zur Bushaltestelle, wo ein Brand angenommen wurde.
Zügig wurde die Wasserversorgung mittels eines Unterflurhydranten aufgebaut, dann gingen zwei Trupps gegen das ?Feuer? vor. Auch hier war rasch ein Löscherfolg zu verbuchen.
Anschließend ging es zurück zum Feuerwehrhaus, wo die Schläuche zum Trocknen aufgehängt wurden und das Fahrzeug neu bestückt wurde.
Nach ca. 2 Stunden war die Übung dann zu Ende und man war sich einig, dass alles ziemlich reibungslos abgelaufen war.
So etwas gab es bei der Jugendfeuerwehr Gerach noch nie
Gerach-Am letzten Wochenende veranstaltete die Jugendfeuerwehr Gerach eine groß angelegte 24-Stunden-Übung im Ortsgebiet. 8 Einsätze wurden dabei abgearbeitet.
Um 16 Uhr trafen sich die neun Jugendlichen mit ihren Jugendwärten Stefan Gröger und Andre Tischner am Gerätehaus an der Laimbachtalhalle, welches ihnen als Stützpunkt dienen sollte. Nachdem die Nachtlager zurechtgemacht worden waren, galt es nun zu allererst die Fahrzeugbeladung auf Vollständigkeit zu überprüfen.
Kaum war dies geschehen, lief auch schon der erste Alarm ein. Über SMS erhielten die Jugendlichen das Einsatzstichwort: ?Brand des Gastanks an der Ortenleite?. Unverzüglich besetzten die jungen Feuerwehrler das Fahrzeug und fuhren die Einsatzstelle an.
Schnell wurde die Wasserversorgung aufgebaut und nachdem zwei Trupps gegen die Flammen, die mit Rauchpatronen simuliert worden waren, vorgingen, konnte nach kurzer Zeit ?Feuer aus!? gemeldet werden.
Während der darauffolgenden 24 Stunden wurden die Jugendlichen insgesamt 8-mal zum Einsatz gerufen. Das Spektrum reichte dabei von ?einfachen? Angelegenheiten wie einer Ölspur bis hin zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person (Rettungspuppe Lui, eigens für diese Übung angefertigt).
Bei diesem schwierigen Einsatz zeigten die Jugendlichen große Reaktionsschnelligkeit und Entscheidungsfreude, als es darum ging, die verschiedenen Abschnitte (Verkehrsabsicherung, Technische Hilfeleistung und Personenrettung) zu bilden und zu koordinieren.
Am frühen Samstagnachmittag wurde dann das Fahrzeug wieder in Ordnung gebracht und das Gerätehaus gereinigt. Auch diese Aufgaben erledigten die Teilnehmer ohne Murren, da sie einsahen, dass das ebenfalls zum Feuerwehralltag gehört.
Als besondere Belohnung bekamen die neun Jugendfeuerwehrmitglieder am Schluss noch die Deutsche Jugendflamme Stufe 1 ausgehändigt. Alle jungen Kameraden waren sich einig: ?Jederzeit wieder!?, einer merkte sogar scherzhaft an ?Eine ganze Woche geht auch mal.?
Bericht: D.Punzelt
Schon seit 1872 gibt es nachweislich eine freiwillige Feuerwehr in Gerach. Die Wehr verfügt über ein eigenes Gerätehaus, welches der Laimbachtalhalle angegliedert ist, und in welchem das Feuerwehrfahrzeug mit allen Ausrüstungsgegenständen untergebracht ist.Die derzeitigen Kommandanten sind Stefan Gröger und Jürgen Kaim. Die Freiwillig Feuerwehr Gerach feierte 1997 ihr 125 jähriges Bestehen. Der Feuerwehrverein wurde am 29.02.1967 gegründet.Die Mitgliederzahl des Vereins liegt derzeit bei 95 Mitgliedern. Mit der freiwilligen Feuerwehr Gerach bei Idar-Oberstein werden seit 30 Jahren freundschaftliche Beziehungen unterhalten.Die 30 jährige Partenerschaft wurde im August 2000 mit einem kleinen Festakt begangen.Die Geschicke des Vereins liegen derzeit in den Händen von:Hilmar Müller, Günther Bauer, Hans Beck und Roland Bäuerlein.
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